Sie werden sich sicher fragen mit wem Sie es zu tun haben, und warum gerade ich Ihnen helfen kann. Auf dieser Seite finden Sie meinen Lebenslauf in 2 Varianten: Eine Tabelle für einen raschen Überblick und einen persönlichen Lebenslauf in dem ich versuche Ihnen meine Vorstellung von Medizin etwas näher zubringen.
alexfranz.jpg



Tabellarischer Lebenslauf

Geboren am
28. Juni 1974 in Bruck an der Mur
Vater
Raimund Franz, geb. 3.8.1941, Dachdecker- & Spenglermeister in Pension
Mutter
Angelika Franz (Riegler), geb. 21.5.1954, Postbedienstete in Pension
Familienstand
verheiratet

3 Kinder: Philipp, Victoria, Verena


Schulbildung

Volksschule
1980 – 1984 in der Volksschule Arndorf, Bruck/Mur
Realgymnasium
1984 – 1988 im Bundesrealgymnasium Bruck/Mur
Höhere Technische Bundeslehranstalt
1988 – 1993 in Salzburg, Ausbildungszweig Elektronik/Informatik
Matura
Juni 1993 an der HTBLA Salzburg
Studium
1995 – 2002 an der Universität Wien, Humanmedizin
Schwerpunkt: Notfallmedizin, Anästhesie und Intensivmedizin
Promotion
am 30. Jänner 2002 zum Doktor der gesamten Heilkunde

Zivildienst
1993 – 1994 beim Roten Kreuz Salzburg, Dienststelle Strobl

Berufserfahrung
  • 1993 Sanitäter und Einsatzfahrer beim Roten Kreuz Salzburg
  • 1994 – 1995 Werkstättenleiter bei der Fa. Stadlmann Büroorganisation, Bad Ischl
  • Sommer 2000 Sanitäter und Einsatzfahrer beim Roten Kreuz St. Pölten
  • Sommer 2001 Sanitäter und Einsatzfahrer beim Roten Kreuz St. Pölten
  • Frühling 2002 Sanitäter beim Roten Kreuz Salzburg
  • Juni 2002 – Mai 2005 Turnusarzt in Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin im LKH Bad Ischl – Gespag
  • seit Juni 2005 als hauptamtlicher Notarzt an der Universitätsklinik für Anästhesiologie, perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin der Salzburger Landeskliniken

Sprachen
Englisch in Wort und Schrift, inkl. Medizinischem Fachenglisch

Ausbildungen
  • 1991 Ausbildung zum Sanitäter
  • 1992 Lehrbeauftragter für Erste Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz
  • 1996 Wahlfach für Notfallmedizin (Notfallaufnahme, AKH-Wien)
  • 1996 Ausbildung zum Notfallsanitäter
  • 1996 Ausbildung zum Leitstellendisponent
  • 2001 Lehrbeauftragter für Sanitätshilfe beim Österreichischen Roten Kreuz
  • 2004 Akupunkturdiplom der ÖAK
  • 2004 Notarztdiplom der ÖAK
  • 2007 Fortbildungsdiplom der ÖAK (u.a. Homöopathie, Orthomolekulare Medizin)


Lehre
  • seit 1992 regelmäßig als Vortragender bei Erste-Hilfe-Kursen und Aus- und Fortbildung für Sanitäter & Notfallsanitäter, sowie in der Zivildiener-Grundausbildung tätig.
  • 1999 – 2001 Vortragender im Erste-Hilfe-Praktikum für Medizinstudenten (Notfallaufnahme, AKH-Wien)
  • 1996 – 2002 Mitarbeiter des Instituts für medizinische Aus- und Weiterbildung, besondere Klinische Einrichtung der Universität Wien.
    Betreuung des Lernstudios, Evaluierung von medizinischer Lernsoftware
  • seit 2003 Vortragender in der Krankenpflegeschule Bad Ischl in den Fächern Biologie, Anatomie, Physiologie und Komplementärmedizin für Krankenpflegeschüler, sowie im Fach Somatologie für Pflegehelfer

Wissenschaft
1999 - 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsklinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin

Dissertation
„Der Einfluss von Hydroxyethylstärke-Lösungen unterschiedlichen Molekulargewichtes auf die plasmatische und zelluläre Gerinnung“
Universitätsklinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin,
AKH-Wien, Jänner 2002

Publikationen
  • Franz A, Bräunlich P, Gamsjäger T, Felfernigg M, Gustorff B, Kozek-Langenecker SA.
    The effects of hydroxyethyl starches of varying molecular weight on platelet function
    Anesth Analg.
    2001 Jun, 92(6):1402-7
  • Felfernig M, Franz A, Bräunlich P, Fohringer C, Kozek-Langenecker SA.
    The effects of hydroxyethyl starch solutions on thromboelastography in preoperative male patients.
    Acta Anaesthesiol Scand. 2003 Jan;47(1):70-3.

Abstracts
  • Franz A, Bräunlich P, Fohringer C, Kozek-Langenecker SA.
    Auswirkungen von HES 200/0,6 auf die Thrombozytenfunktion
    Deutscher Anästhesisten Kongress, München 2000
  • Franz A, Bräunlich P, Fohringer C, Kozek-Langenecker SA.
    The effects of hydroxyethyl starches of varying molecular weight on platelet function.
    ASA Kongress, San Francisco 2000
  • Willschke H., Franz A., Bräunlich P., Fohringer C., Kozek-Langenecker SA.
    A new transfusion algorithm in liver transplantation, using modified TEG and PFA-100 - Preliminary data after 40 Patients
    ASA Kongress, New Orleans 2001
  • Franz A., Bräunlich P., Fohringer C., Kozek-Langenecker SA.
    A new transfusion algorithm in liver transplantation, using modified TEG and PFA-100 - Preliminary data after 60 Patients
    Kongress für Intensivmedizin, Innsbruck 2002






Persönlicher Lebenslauf

Wenn Sie meinen tabellarischen Lebenslauf überflogen haben, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass mein Hauptinteresse in der Medizin der Notfallmedizin gilt. Die Notfallmedizin war auch der Grund, warum ich Medizin studiert habe. Schon während des Studiums bemerkte ich die starke Diskrepanz zwischen der theoretischen schulmedizinischen Vorstellung und der praktischen Durchführung in Krankenhäusern und Arztpraxen.

Mein Interesse an der komplementären Medizin entwickelte sich aus verschiedenen Gründen. Die Symptom-orientierte Notfallmedizin ist in ihren Maßnahmen sehr effizient und wirkungsvoll. Dies erwartet man sich auch von der restlichen Schulmedizin. Leider ist dies aber nicht so. In vielen Bereichen, vor allem wenn Patienten diagnostisch nicht fassbare Beschwerden haben, ist die schulmedizinische Therapie nicht so wirkungsvoll wie man glauben könnte. Gerade die Beschwerden, die nicht restlos schulmedizinisch erklärt werden können, sind eine Domäne der Komplementärmedizin.

Weiters fasziniert mich, welche Meisterleistung es war, vor 1000en Jahren medizinische Konzepte und Modelle aufgestellt zu haben, die bis heute volle Gültigkeit haben, ja teilweise sogar Therapieansätze für Erkrankungen bieten, die schulmedizinisch gerade "entdeckt" werden (z.B.: Pseudoallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Chronisches Müdigkeitssyndrom,...)- und dies alles ohne großartige anatomische oder biochemische Einblicke in den menschlichen Organismus zu haben.

In gewissem Sinn war ich auch von der Arroganz mancher Arztkollegen angewidert, die, ohne die geringste Ahnung über die Komplementärmedizin zu haben, diese kategorisch ablehnen, ja sogar eine Hetze veranstalten. Ich dachte mir, ich mache mir selbst ein Bild über die Methoden und Möglichkeiten und entscheide dann. So konnte ich die Vor- und Nachteile verschiedener Methoden selbst erfahren und habe dadurch die Möglichkeit bei meinen Patienten die passende Methode zum Einsatz bringen.

Da sich immer mehr Menschen mit den verschiedenen Methoden beschäftigen, findet auch eine rasante Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Komplementärmedizin statt. Neue Technologien (wie z.B. die Vitalfeldmessung und -therapie) ermöglichen genauere und reproduzierbare Ergebnisse. immer effektivere Methoden zur Behandlung kommen zur Anwendung.

Meine erste Ausbildung erfolgte in der Akupunktur und der traditionell chinesischen Medizin. Diese Ausbildung absolvierte ich bei der Österreichischen Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur in Graz. Seit die Chinesen ihre Medizin niedergeschrieben haben, hat sich viel verändert. Vor allem Deutsche, Franzosen und Österreicher haben maßgeblich zur Weiterentwicklung beigetragen. So wurde unter anderem von Österreichern nachgewiesen, dass die Similauner Gletscherleiche "Ötzi" akupunktiert wurde, was nicht nur der Beweis für die Anwendung der Methode in unseren Breiten war, sondern auch, dass die Akupunktur schon viel länger bekannt ist, als angenommen wurde (Ötzi ca. 4000 v.Chr., erste Aufzeichnung aus China ca. 2000 v.Chr.).

Das Interesse an der komplementären Medizin stieg mit jedem Patientenkontakt weiter, da ich merkte, dass die Schulmedizin oft mehr Fragen hinterlies als Antworten. Ich begann mich in den Bereichen Homöopathie und Homöosinatrie (die Verknüpfung von TCM und Homöopathie), Orthomolekulare Medizin und zuletzt Vitalfelddiagnostik und -therapie fortzubilden.

Durch Zufall wurde es mir ermöglicht an der Krankenpflegeschule in Bad Ischl das Fach Psychosomatik/Komplementäre Medizin zu unterrichten. So gelang es mir, gemeinsam mit meinen Schülern ein umfangreiches Wissen über das gesamte Gebiet der Komplementärmedizin aufzubauen, und Gemeinsamkeiten und Gegensätze der verschiedenen Behandlungsmethoden festzustellen. Einen Teil unserer Ergebnisse können Sie in unserem Skriptum nachlesen. Sie finden es hier zum Download.

Seit 2005 versuche ich nun mein Wissen in meiner Praxis in St. Gilgen umzusetzen. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem (mündigen und aktiven) Patienten an einem Behandlungsweg zu arbeiten, der die Wünsche des Patienten bestmöglich erfüllt.

 

Im März 2008 konnte ich mir meinen großen Traum erfüllen und meine eigene Ordination in unserem Haus in Strobl eröffnen. So kann ich nun die Patienten nach meinen Vorstellungen behandeln und betreuen.

Ein Teil der Kosten wird durch die Krankenkasse ersetzt.

Joomla Template - by Joomlage.com