Die meisten Menschen macht ein Arztbesuch nervös. Die vielen Überlegungen von zuhause fallen dem Patienten dann, wenn er vor dem Arzt sitzt nicht mehr ein.

Folgende Checkliste soll den Patienten helfen, das Beste aus Ihrem Arztbesuch zu machen.

Vor dem Arztbesuch

  • Stellen Sie eine Liste mit den Medikamenten, die Sie gerade einnehmen, und Behandlungen, die Sie gerade erhalten, zusammen. Vielleicht haben Sie ja auch Medikamente von einem anderen Arzt bekommen, von denen Ihr Arzt nichts weiß. Notieren Sie auch freiverkäufliche Präparate (Vitamine, pflanzliche Präparate etc).
  • Wenn Sie bereits Befunde von einem anderen Arzt haben, nehmen Sie diese zum aktuellen Arztbesuch mit.
  • Schreiben Sie sich die Fragen auf, die Sie Ihrem Arzt gerne stellen möchten.
  • Überlegen Sie sich, ob Sie einen Angehörigen oder eine andere vertraute Person mitnehmen möchten.
  • Sollten Sie bestimmte medizinische Unterlagen besitzen (zum Beispiel einen Röntgenpass, einen Impfpass, einen Diabetikerpass, einen Tumornachsorgepass, ein Schmerztagebuch oder Ähnliches), nehmen Sie diese mit zum Arztbesuch.

Während des Arztbesuches

  • Kommen Sie gleich zum Punkt und beschreiben Sie Ihr gesundheitliches Problem ohne Umschweife.
  • Geben Sie Ihre Beschwerden genau an.
  • Beschreiben Sie Ihre Lebensumstände.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob Sie an Allergien leiden.
  • Erzählen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie etwas in Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung bedrückt, besorgt oder unsicher macht.
  • Sagen Sie Ihrem Arzt sofort, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.
  • Bitten Sie Ihren Arzt um Aushändigung Ihrer Befunde und lassen Sie die Befunde auch in Ihre Unterlagen (Impfpass, Diabetikerpass, Tumornachsorgepass, Röntgenpass oder Ähnliches) eintragen.
  • Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt über das, was zu tun ist.
  • Ehe Sie sich entscheiden: Wenn das aus medizinischer Sicht möglich ist, dann nehmen Sie sich ein paar Tage Bedenkzeit. Holen Sie bei schwerwiegenden Entscheidungen eine Zweitmeinung ein.
  • Ziehen Sie einen Familienangehörigen oder Vertrauten hinzu, wenn Sie das möchten.
  • Tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus. Lassen Sie sich deren Erfahrungen schildern.

 

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