Es wird zwar aufgrund epidemiologischer Studien angenommen, dass ein hoher Zuckerkonsum auf die Dauer krank macht – wirklich bewiesen ist der kausale Zusammenhang aber nicht. Jetzt konnten US-Forscher umgekehrt zeigen, dass Menschen mit einer Mutations-bedingten verringerten Glukoseaufnahme aus dem Darm seltener erkranken und länger leben.

Wer sich überwiegend von Bio-Nahrungsmitteln ernährt, hat möglicherweise ein geringeres Krebsrisiko als Käufer konventionell hergestellter Lebensmittel. Diesen Zusammenhang konnte eine französische Kohortenstudie am deutlichsten für Lymphome zeigen.

Das Immunsystem vergisst nur schwer. Eine ungesunde Ernährung kann die Körperabwehr langfristig aggressiver machen. Auch lange nach Umstellung auf gesunde Kost kommt es schneller zu Entzündungen, so eine aktuelle Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift "Cell" publiziert wurde.

Viele Menschen sind überzeugt, an einer „Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität“ (NCGS) zu leiden und ernähren sich daher glutenfrei. Bei einem verblindeten Provokationstest führen glutenhaltige Nahrungsmittel aber nur bei den wenigsten tatsächlich zu Symptomen. Dies ergab eine Studie, die in der Fachzeitschrift „Neurogastroenterology & Motility“ publiziert wurde (1,2).

Für ihre Untersuchungen setzten Wissenschafter der Universität Bonn Mäuse einen Monat lang auf eine sogenannte „westliche Diät“ mit viel Fett, viel Zucker und wenig Ballaststoffen.

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