Vitamin C hat sich in der Reduktion des Gesamtcholesterins als wirksames Th erapeutikum erwiesen. Wie sich Vitamin C allerdings auf LDL und HDL auswirkt, die bessere Prädiktoren für die koronare Herzkrankheit sind, war bislang unklar.

Dies wurde nun durch eine Metaanalyse von 13 Studien, die zwischen 1970 und 2007 publiziert wurde, untersucht. In diesen Studien erhielten Patienten mit Hypercholesterinämie drei bis zwölf Wochen lang mindesten 500 mg Vitamin C pro Tag. Mit der Vitaminsupplementation nahm das LDL um 8 mg/dl ab und das HDL um 1 mg/dl zu. Auch die Triglyzeride reduzierten sich um 20 mg/dl.

Für die Praxis: Wenn diese Veränderungen auch nicht sehr spektakulär sind, können sich auch kleine Veränderungen positiv auf die Inzidenz der koronaren Herzkrankheit auswirken. Dies erscheint vor allem angesichts der geringen Kosten und der fehlenden Toxizität einer Vitamin-C-Supplementation in einem Bereich von 500 bis 1000 mg pro Tag interessant.

MP. McRae et al., J. Chiropr. Med. 2008; 7: 48 – 58

 
aus © MMA, Medical Tribune • 40. Jahrgang • Nr. 36/2008
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